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17.8.2017

Lüften / Be- und Entfeuchten

Schimmelbildung vorbeugen

Schimmelpilze benötigen zum Wachstum als „Nahrungsgrundlage“ organische Bestandteile wie sie im Wandputz, Tapeten oder Dispersionsfarben enthalten sind. Optimale Temperaturen liegen im Bereich von 20 – 40°C, (manchmal auch -5 bis 55°C). Schon ab ca. 65% relative Feuchte an der Oberfläche muss mit Schimmelwachstum gerechnet werden.

Entfeuchten / Trocknen

Zur Entfeuchtung können unsere Klimaanlagen verwendet werden, bei niedrigen Raumtemperaturen sind sie dafür aber nicht geeignet. Es gibt für den reinen Entfeuchtungsbetrieb sogenannte Raumtrockner. Diese kleinen kompakten Geräte werden direkt im zu trocknenden Raum aufgestellt und arbeiten nach dem  kältetechnischen Prinzip von Kühlschränken oder Klimaanlagen. Der Wasserdampf kondensiert an einem kalten Wärmetauscher und wird in einem Behälter aufgefangen, der regelmäßig geleert werden muss.

Diese Geräte werden eingesetzt um Keller- oder Lagerräume, aber auch um sonstige feuchte Räume hauptsächlich im Winter zu trocknen. Es wird damit das Kondensieren von Wasserdampf an kalten Außenwänden oder auch Fensterscheiben (Schaufenster)  verhindert, und so der Schimmelbildung vorgebeugt. Einige unserer Kunden nutzen solche Geräte zum Wäschetrocknen im Winter in geschlossenen Räumen.

Eine besondere Anwendung sind Schwimmhallen-Entfeuchter.  Die benötigte Entfeuchtungsleistung richtet sich nach der Schwimmbadfläche, sowie Raum- und Wassertemperatur.